Epiphanias - Erscheinung des Herrn

In allen drei Lesejahren begeht die kath. Kirche am 6. Januar das Fest "Erscheinung des Herrn". Das Evangelium: Mt 2,1-12 berichtet von "Sterndeutern", welche der Volksglaube zu den heiligen drei Königen gemacht hat. In der Kindheitsgeschichte Jesu nach Matthäus machen sich gelehrte Sterndeuter auf den Weg, einen neugeborenen König zu finden. Sie suchen ihn nach Matthäus zunächst bei Herodes, dem weltlichen Herrscher, aber mit Hilfe der Schriftauslegung der Theologen und mit Hilfe von Gottes Führung - symbolisiert in einem Stern – finden sie ihn in Betlehem. Die Erzählung lädt ein, sich zu Jesus hinführen zu lassen und in ihm Gottes Wirken zu erkennen.
Der Kulturförderverein Joseph Schlicht nahm diese Einladung an und lud im Jahr 2018 am Sonntag nach "Erscheinung" in die Kirche St. Georg in Parkstetten zu einem durchaus ambitionieren Projekt ein:

 

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Lukas 2, 1-7: die Geburt Christi:

Zu jener Zeit ordnete Kaiser Augustus an, dass alle Menschen in seinem Reich gezählt und für die Steuer erfaßt werden sollten. Diese Zählung war die erste und wurde durchgeführt, als Quirinius Statthalter der Provinz Syrien war. Und alle gingen hin, um sich einschreiben zu lassen, jeder in die Heimatstadt seiner Vorfahren. Auch Josef machte sich auf den Weg. Aus Galiläa, aus der Stadt Nazaret, ging er nach Judäa in die Stadt Davids, nach Betlehem. Denn er stammte aus der Familie von König David. Dorthin ging er, um sich einschreiben zu lassen, zusammen mit Maria, seiner Verlobten; die war schwanger. Während sie dort waren, geschah es, dass für Maria die Zeit der Entbindung kam. Sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen, wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe im Stall. Denn in der Herberge hatten sie keinen Platz gefunden.

Darauf nimmt diese Darstellung einer Krippe keinen Bezug. Vielmehr ist diese "Privat-Krippe" eine Collage aus Zeitungsbericht, hohlem Baumstamm, Blechgarage uvam.
Die folgenden Lieder sang der Steinacher Singkreis lange Jahre nach der Christmette bei der Darstellung des Steinacher Christkindes vor dem Volksaltar:

Advent4

Das Evangelium Lk 1,26-38 des vierten Advent-Sonntages im Lesejahr B erzählt zwei besondere Begebenheiten: Die Geburt eines außergewöhnlichen Kindes wird angekündigt und zugleich wird eine junge Frau zur Gottesmagd berufen.

Das zentrale Versprechen aber heißt: Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben. Großartig finden sich diese Stellen etwa in Schuberts Es-Dur-Messe - siehe am Ende dieses Adventbeitrages.

 

 

 

Advent3Johannes der Täufer ist im Johannes-Evangelium Zeuge für Jesus. Das wird bereits im Prolog deutlich und setzt sich danach am Beginn des Evangeliums fort. Mit der Gestalt des Täufers verzahnt der Evangelist nicht nur den Prolog mit dem Hauptteil des Evangeliums. Mit Johannes beginnt bereits die dramatische Auseinandersetzung zwischen Glaube und Unglaube.

Quelle: bibelwerk.de
 

Lesen wir zunächst aus dem Johannes - Evangelium Joh 1 und achten besonders auf die Verse 26 und 27:

 
 

Advent2

 

Das älteste Evangelium, das nach Markus, beginnt mit einem großen Bekenntnis: Der Mensch Jesus ist der Christus, der Messias, ja mehr noch: Er ist Sohn Gottes.
Quelle: bibelwerk.de

 

Advent1

 
Das Evangelium des ersten Advent-Sonntag stammt aus der Endzeitrede im Markusevangelium. Viele Juden, auch Judenchristen erwarteten im ersten Jahrhundert nach Christus nach langer Zeit der Fremdherrschaft das Ende der Welt. So auch Mitglieder der Markusgemeinde. Da stellte sich die Frage: Gibt es in einer Welt, in der alles aus den Fugen zu geraten scheint, Hoffnung? Und wenn ja, wie sieht sie aus und was muss man tun, dass die Hoffnung in Erfüllung geht?
Quelle: bibelwerk.de