Bachs Musik ist ganz sicher zu einer Weltsprache geworden. Dabei hatte er einen durchaus bürgerlichen Beruf, etwa als Chorleiter im Leipzig des frühen 18. Jahrhunderts, also der Zeit des musikalischen Barocks. Brötchengeber Bachs waren damals der absolutistisch regierende Kur-Fürsten und Fürst-Bischöfe. Der Erlass des Einwanderungspatents 1732, mit dem etwa 15.000 verfolgte Salzburger Protestanten in Preußen aufgenommen wurden, fand europaweite Beachtung. Im Straubinger Land wurde zu dieser Zeit - 1738 bis 1741 - etwa in Öberau die katholische Filialkirche Mariä Geburt als Saalkirche mit Satteldach und eingezogenem, halbrund geschlossenem Chor, Westturm mit Zwiebelhaube, erbaut. Musikalisch wären aus dieser Zeit vielleicht Bruno Lehner (1721-1764) in Oberalteich und Ferdinand Stiegler (um 1750) in Sossau erwähnenswert. Das Straubinger Land wurde in jenen Zeiten von wittelsbachischen Herzögen und Fürstbischofen regiert, etwa Kurfürst Maximilian II. Emanuel von Bayern (1662–1726)  und Johann Theodor von Bayern (1703-1763). Quelle u. a.: Karl Hausberger

Geboren am 31. März 1685 nach greg. Kalender in Eisenach, Sachsen-Eisenach, gestorben am 28. Juli 1750 in Leipzig, war J. S. Bach Komponist, Kantor, Hofkonzertmeister, Violinist sowie Orgel- und Cembalovirtuose. In seiner Hauptschaffensperiode war er von 1723 an bis zu seinem Tod Thomaskantor zu Leipzig. Er ist der prominenteste Vertreter der Musikerfamilie Bach und gilt heute als einer der bekanntesten und bedeutendsten Musiker überhaupt. Insbesondere von Berufsmusikern wird er oft als der größte Komponist der Musikgeschichte angesehen. Seine Werke beeinflussten nachfolgende Komponistengenerationen und inspirierten musikschaffende Künstler zu zahllosen Bearbeitungen.

Für diesen Beitrag sei das schwäbische Volkslied "Dort drunten im Tale" von J. Brahms ausgewählt, welches Brahms in WoO 33 Nr. 6: 49 DEUTSCHE VOLKSLIEDER für vierstimmigen Chor, aber dennoch in einen kunstvollen Satz veröffentlichte.

Johann Baptist Schiedermayr wurde im Jahr 1779 in Pfaffmünster, heute Münster - Gemeinde Steinach, als Sohn des Lehrers Georg Schiedermayr geboren. Dieser war sein erster Lehrer. Über Stationen in den Klöstern Windberg, Oberalteich, Straubing gelangte er 1796 an das Chorherrnstift St. Nikola in Passau. Die Wirren der Säkularisation in Bayern hinter sich lassend ging er am 24. Februar 1804 nach Linz und wurde als Musiker unter dem Dom- und Stadt-Kapellmeister Franz Xaver Glöggl in der Kirche, im Theater und bei der Bürgergarde an verschiedenen Instrumenten verwendet, bis er 1810 als Dom- und Stadtpfarr-Organist eingestellt wurde. Er war als 1. Kapellmeister am Landestheater tätig, war Dirigent der Redoutenbälle (Redoutensaal: ursprünglich so viel wie Wandelhalle, Saal, in weiterer Folge Tanzveranstaltung, Maskenball) und er komponierte Messen, Tänze für Gesellschaftskonzerte und Gelegenheitsstücke, außerdem gab er von 1823 bis 1837 Gesangsunterricht an der Gesangsschule der Linzer Gesellschaft der Musikfreunde. 1839, nach dem Tod von Franz Xaver Glöggl, wurde Johann Baptist Schiedermayr der Ältere provisorischer Dom- und Stadtpfarrkapellmeister. Gestorben ist Schiedermayr am 6. Januar 1840 in Linz.

Landmesse in F, op 31, für gem. Chor und Soli SATB sowie konzertierende Orgel - Quelle: mhoessl.de

Mozarts Lebensdaten und Abläufe und Brüche seiner Vita dürften allgemein bekannt sein. Dennoch:
Johannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart, wie er mit richtigem Namen hieß, war einer der bedeutendsten und weltweit berühmtesten klassischen Komponisten der Wiener Klassik, der seit Kinderjahren über 600 Werke wie die Opern „Don Giovanni“ (1787) und „Die Zauberflöte“ (1791), die Klaviersonate Nr. 11 mit dem „Türkischen Marsch“ (1784) und „Eine kleine Nachtmusik“ (1787) schuf. Er wurde am 27. Januar 1756 in Salzburg in Österreich geboren und starb mit 35 Jahren am 5. Dezember 1791 in Wien. 2021 jährte sich sein Geburtstag das 265. Mal.
– Quelle: https://geboren.am/person/wolfgang-amadeus-mozart

Der 1984 gedrehte Film "Amadeus" hat inzwischen Kultstatus. Hier wenigstens mal ein Trailer - in englisch ...

zur Übertragung des Allerheiligsten am Gründonnerstag

Pange, lingua - Tantum ergo (Anton Bruckner, WAB 32):

PangeLingua

Pange, lingua, gloriosi Corporis mysterium, Sanguinisque pretiosi, quem in mundi pretium fructus ventris generosi Rex effundit Gentium.

Tantum ergo Sacramentum veneremur cernui: et antiquum documentum novo cedat ritui: praestet fides supplementum sensuum defectui.

Genitori, Genitoque laus et jubilatio, salus, honor, virtus quoque sit et benedictio: procedenti ab utroque compar sit laudatio. Amen.