Die folgenden Beiträge sind als Anregung zur Gestaltung liturgischer Feiern gedacht. Dabei werden durchaus neue, ja innovative Wege beschritten:
Die Liedbeiträge, später vielleicht auch Instrumentalbeiträge, stammen aus fast tausend Jahre Musikgeschichte, von der Gregorianik bis ins 19. und 20. Jahrhundert, die Besetzungen reichen vom Vorsänger, von Kantoren, bis hin zu Männergesangsgruppen. Die Aufbereitung der Lieder ist vielleicht dadurch 'innovativ', als auch die Einzelstimmen hervorgehoben angeboten werden, aber auch das Mitsingen bei ausgewählten Gruppen und Chören angeboten wird. Vergleichbares wird sich auch im Menü "gem. Chöre" finden, dort dann etwa als Bassstimme.

In diesen Zeiten, geprägt durch die Corona-Pandemie, in der das chorische Singen zum erliegen gekommen ist, bietet das "LIEDER-Projekt" die Musikstücke - vielleicht auch als Vorbereitung für hoffentlich bald wieder mögliche gemeinsames Singen, zum 'home-singing' an. Das heißt, man ruft auf dieser Webseite eine Komposition auf, sucht sich seine Stimme heraus, lässt sie sich vorpielen, summt dann vielleicht schon mit, und beginnt dann auf beliebige Silbe die Melodie sich zu erarbeiten. Der Dirigent wird dann bei der Gesamtprobe daraus Musik machen!

geistliche Lieder

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Die hierfür ausgewählten Werke entstammen frühen Zeiten liturgischer Musik: Gregorianik, Renaissance. Der Vorschlag selbst macht im Wesentlichen ein Angebot der Gestaltung des Propriums einer katholischen Messfeier.

Vorschlag 2 greift eine Jahrhunderte alte Tradition des Männergesangs in der katholischen Liturgie auf, den Choralgesang. Sei es in uralten gregorianischen Gesängen oder in Psalmgesängen des Alten Testaments. Diese Gesänge entfalten mE ihre größte Wirkung, wenn sie von Kantoren, also mehreren Männern, gesungen werden.

Die Motivation des LIEDER-Projekts kommt aus der Überzeugung, dass Liturgie 'berühren' muss, auch über die Musik! Diese neu zu beleben begreift der Schlichtverein als seinen kulturellen Auftrag, natürlich im Bewusstsein, dass dazu auch berufene Stellen ihre Beiträge leisten müssen.

Die sog. "Schubertmesse" gehörte und gehört in Teilen immer noch zum festen Bestandteil der Lieder für eine katholische Liturgiefeier. Im "neuen Gotteslob" ist sie allerdings auf mehrere Nummern verteilt worden, in der Vorgängerausgabe waren es die Nummern 842 bis 849. Darunter auch 844: "Der Mensch auch lag in Geistesnacht"  und 848: "Betrachtend deine Huld und Güte". Diese beiden Lieder wurden - leider - vom Organisten eher selten gespielt, also vom Volke eher selten gesungen. Diese beiden Lieder sollten im 'Maner-Projekt' wieder aus der Versenkung geholt werden.