Dieser Kategorie-Blog soll eine Liste von Liederbüchern, Chorbüchern und sonstigen einschlägigen Veröffentlichungen vorstellen, nach "Weiterlesen" dann ausführliche Informationen einschließlich Bezugsquellen. Für Infos über interessante geistliche wie weltliche Quellen ist das LIEDER-Projekt sehr dankbar und wird diese Seite damit ergänzen.

Eine riesige Bibliothek bietet die Plattform musicalion.com seinen Mitgliedern an. Aus dieser kann ein Chorleiter/Chorleiterin passendes auswählen und für seinen/ihren Chor ausdrucken. Darüber hinaus können die Noten meist per xml-Datei zB in Finale importiert und im LIEDER-Projekt-Modus nach Stimmen getrennt hervorgehoben auf eigene Webseiten im mp3-Format eingebunden werden.

Joseph Gabler (1824-1902), Dechant - heute Dekan - zu Waidhofen a. d. Ybbs sammelte in über 40 Jahren größtenteils im Waldviertel und in seiner Diözese St. Pölten im 19. Jahrhundert Hunderte von 'geistlichen Volksliedern' und veröffentlichte diese in zweiter Auflage in Linz/Regensburg im Jahre 1890.

Nach "Weiterlesen" finden sich an die 20 geistliche Volkslieder, meist aus Gablers LIedersammlung, durchaus 'innovativ' aufbereitet.

Der "Deutsche Liederschatz" von Klemm Musik scores2edit bietet eine Auswahl von 250 deutschsprachigen Volksliediedern. Dem LIEDER-Projekt ist die Weitergabe im LIEDER-Projekt-Modus von Klemm Music Technology in Mails vom 18./19. Nov. 2020 - Stefan Helke - ausdrücklich erlaubt! Ähnliches sollten Chorleiter und Chorleiterinnen zugestanden bekommen.

Quelle für die CD bei Klemm Musik: Link

Im Jahr 2017 verabredeten sich Dagmar Held, Franz Schötz, Eva Becher, Hermann Geyer, Simone Lautenschlager, Gitti und Reinhard Albert, Christa Mayer, Elisabeth Soyer und Monika Baumgartner zu Aufnahmen von mehr als fünf Dutzend "LIABSTEN LIADERN" aus mehr als fünf Jahrzehnten Feldforschung. Daraus entstand in etwa 2 Wochen Aufnahmedauer - nach gut halbjähriger 'häuslicher' Vorbereitung - nicht nur die Doppel-CD "LAUTER LIABSTE LIADER", sondern auch ein Bilder- und Liederbuch. Und: Auf der Seite "Liabste Liader lernen" des Volksmusik-Magazins des Bayerischen Landesvereins, dem Herausgeber der CD, sind Aufnahmen der Einzelstimmen abrufbar zur Unterstützung des mehrstimmigen Singens.

Dr. Max Seefelder im Vorwort der NIEDERBAYERNLIEDER:
"Bringan S' a Liadabuach mit niederboarische Liada raus!" Das schlug die Bäuerin und Bezirksrätin Rosemarie Gruber (1930–1999) aus Baiersdorf im Jahr 1988 vor. Ich hatte als junger Bezirksheimatpfleger gerade meinen Dienst beim Bezirk Niederbayern in Landshut angetreten. Mit ihrem wohlwollenden Rat stellte mich die engagierte Kommunalpolitikerin vor eine damals kaum zu bewältigende Aufgabe. Denn Volkskultur, insbesondere ihre musikalische Seite, war beim Bezirk Niederbayern bis dahin kein Thema gewesen. Es gab keine Musikaliensammlung, keine Literatur, geschweige denn ein Archiv, worauf man für die Herausgabe eines regionalen Liederbuchs zurückgreifen hätte können. 

Auf dieser Seite stellt Manfred Hösl seine Sammlung an Musikalien - hauptsächlich Kirchenmusik aus dem 19.Jahrhundert - vor und zum Download zu Verfügung. Sie dürfen ohne Einschränkung für nicht kommerzielle Zweck genutzt werden!
Das Meiste stammt aus der Notensammlung seiner Pfarrgemeinde Neumarkt-Sankt Veit a. d. Rott, einer Unmenge an alten Drucken und handschriftlichen Kopien.

Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege bietet in seinem Fachbereich Volksmusik eine große Zahl von Liedblättern, geistlich wie weltlich, ein- bis vierstimmig, zum kostenlosen Download an. Der Link zur den Liedblättern lautet: https://www.heimat-bayern.de/fachbereiche/volksmusik/downloads.html 
Die Liedblätter liegen im pdf-Format vor.

Das Archiv für Musik des Bezirks Oberbayern in Bruckmühl bei Rosenheim stellt einen überreichen Bestand von Liedblättern, geistlich wie weltlich, zum Download zur Verfügung. Ab Januar 2021 übernimmt der gebürtige Tiroler Bernhard Achhorner das Sachgebiet „Volksmusikpflege“ im Zentrum für Volksmusik, Literatur und Popularmusik des Bezirks Oberbayern in Nachfolge von Ernst Schusser, der mit Dezember 2020 in Ruhestand getreten ist.

Die Diplomkirchenmusikerin Benedicta Ebner leitete bis 2020 in der Pfarreiengemeinschaft Ergoldsbach/Bayerbach mehrere Chöre, von den Peter&Paul-Spatzen, p&p youngsters, p&p singers, P&P Kirchenchor, P&P Schola bis zum Kirchenchor Bayerbach. Aber sie beschreitet auch ganz neue Wege. Auf Grundlage aktueller Pop-Songs arrangiert sie zu diesen Melodien liturgische Texte, begleitet von E-Piano und Schlagzeug. Hier - in diesem Beitrag - gibt sie Video-Anleitung fürs home singing, nicht nur in Corona-Zeiten.