2019: Kulturgepräch über Yuval Noah Harari: 21 Lektionen

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Die Themen "Gerechtigkeit" - "Religion" - "Gott" - "Säkularismus" behandelt sehr griffig - bisweilen durchaus angriffslustig - ein aktuell sehr erfolgreicher israelischer Historiker: Yuval Noah Harari in seinem jüngsten Buch "21 Lektionen für das 21. Jahrhundert". Seit Monaten steht dieses Buch in der SpiegelBestseller-Liste, nach "Eine kurze Geschichte der Menschheit" (2013) und "Homo Deus" (2016) vom selben Autor. Auch gewährte der Weltwirtschaftsgipfel des Jahres 2018 in Davos unter der Überschrift "Will the Future Be Human?" ein Podium für einen Ausblick in die Zukunft. Übrigens: Diese 3 Bücher stehen seit Kurzem in der Bücherei der Gemeinde Steinach zur Ausleihe bereit.
Es hat sich gelohnt: Voller Saal - an die 60 Zuhörer, 3 teils streitlustige Diskutanten, sanft die Diskussion - knapp 120 Minuten - steuerende Moderation, berührendes Schlussbild mit der Ode an die Freude aus dem Leipziger Hauptbahnhof vom 8. November 1989.

Der Vorsitzende des Kulturfördervereins und Moderator des Podiumsgespräch begrüßt sehr erfreut die zahlreichen Gäste:

Begruessung 1

 

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2019 0922harari0598 Fotos: Günther Kundler 2019 0922harari0602

 

 

SR Tagblatt

 


2019: RePaLi

Ende 2019 finden sich in repali.eu mehr als 300 Beiträge, jüngst eine ausführliche Beitragsserie über die Kelten.

Collage mit Bildern aus RePaLi-Beiträgen

- Click auf das Bild öffnet RePaLi in einem neuen Fenster -

RePaLiCollage

einige Aktivitäten des Schlichtvereins vor dem Hintergrund des Titelbildes des Bogenbergfilms in RePaLi: St. Stephanus Amselfing, Befreiungshalle Kelheim, Südpanorama bei der Infotafel am Donaudamm bei Oberalteich, Jungfernfahrt der 'Posching', Nepal Pavillon bei Wiesent, Infos zu Schleuse und Kraftwerk Straubing/Kagers, als Beispiel der Museumsroute in RePaLi: Museum auf dem Bogenberg, Wálhalla bei Donaustauf


 

2019: Vorstandssitzung a la carte

Unbenannt

Auch so macht Sitzung Spaß: a la "carte" war da wirklich wörtlich zu nehmen, denn die Einladung zur Vorstandssitzung im Juni 2019 - die sonst oft 'nur' online stattfinden, erfolgte über GEO-Koordinaten der Google-Karte: 48.954538, 12.589638.


2019: Kulturförderung der schlichtschen Art

AmselfingProjektchorSegnung

Die "Messe brève no. 7 aux chapelles" von Charles Gounod schuf den festlichen Rahmen zur liturgische Indienstnahme eines Harmoniums in St. Stephanus in Amselfing. Damit endet vorerst die Reise dieses Instruments und dient fernerhin der musikalischen Erhöhung des liturgischen Geschehens. Unter der Leitung des Vorsitzenden des Schlichtvereins sang ein eigens für diese Feier zusammengestellter "Joseph-Schlicht-Projektchor", die Solopartien lagen in Händen von Sabine Trageser, Gabriele Krön, Ossi Betz und Franz Schötz, das Harmonium spielte Franz Schnieringer, Zelebrant war der ehemalige Eigentümer des Instruments, Pfr. Stefan Altschäffel. Dessen Homilie des Emausgangs der Jünger nach Lukas 24,13-35 war eine wahre "Oster"-Predigt: Frei vor seinen aufmerksamen Zuhörern sprechend legte er den den lukanischen Spannungsbogen dieser Erzählung offen, deren theologischen Inhalt und die Bedeutung für uns Heutige dar - "Herr, bleibe bei uns!". Der kleine, aber feine, aufmerksam singende, bisweilen auch - Gloria! - stimmgewaltige Joseph-Schlicht-Projektchor, der sich ja erst eine Stunde vor der Aufführung zur ersten und einzigen Probe traf, erntete für seine bewegende Interpretation des lateinischen Ordinariums Kyrie, Gloria, Sanctus und Agnus Dei allseits großes Lob, beeindruckend auch das "O salutaris" des Solistenquartetts. Die anschließende Weißwurstbrotzeit im Holzapfel-Hof rundete diesen festlichen Ostermontag kulinarisch ab.

Gedankt sei auch den Eltern des Stefan Altschäffel sowie der Kirchenstiftung Ittling gesagt, welche dieses Projekt des Schlichtvereins gefördert haben.

 

Straubinger Tagblatt vom 11. April 2019:

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Zeit der Stille ist vorbei

Amselfing: Emausgang der Pfarrei Ittling am Ostermontag mit Segensgebete für das erneuerte Kreuz beim Gedenkstein "1200 Jahre Amselfing" sowie alle Menschen, die mit dem restaurierten Harmonium  ihre liturgische Musik "Omnia ad maiorem gloria Dei" widmen

Vor 30 Jahren, Anfang Juli, feierte Amselfing seine erste urkundliche Erwähnung vor 1200 Jahren mit 3 Festtagen: Segnung eines Gedenksteines am Samstag, umrahmt von den 'Aiterhofener Hoagart'nsängern', am Sonntag Festmesse mit Umzug, Festakt mit Ansprachen von Schirmherrn LR Ingo Weiß, Bürgermeister Rohrmeier und dem Festredner Hans Aichner - der in seiner umfangreichen, 100-seitigen Festschrift der politischen Gemeinde Aiterhofen und der "Pfarr Ittling" einen "Mosaikstein ihrer Geschichte und Chronik" schuf, nachmittags dann Gelöbnisfeier der Bundeswehr, und schließlich am Montag Festausklang mit den Windberg-Oberkrainer-Musikanten. An allen Tagen lockte eine Oldtimer-Bulldog-Schau die Gäste aus nah und fern in die "frühe bajuwarische Ansiedlung auf dem Gebiet der Agilolfinger Herzöge schließen", so Hans Aichner.
Im Rahmen dieser damaligen Festschrift veröffentlichte Aichner auch einen Beitrag "300 Jahre Filialgotteshaus St. Stefan". Für unsere Tage ist daraus interessant, dass "bei dem Filial an folgenden Feiertagen Gottesdienst zu verrichten sei: Stefanitag, Kirchweihtag und Oster- und Pfingstmontag." Auch dass in den 60er Jahren die alterschwache Orgel auf der Empore abgebaut wurde und ein entsprechender Ersatz noch nicht zustande gekommen sei. Nach Aussage des derzeitigen Mesners habe bis etwa 2010 ein Harmonium den Gemeindegesang unterstützt, dem jedoch auch der Holzwurm den Garaus gemacht habe. Nun, 30 Jahren nach dem großen Feste und wohl gut tausend Jahre währenden christlichen Traditionen in Amselfing sorgte schließlich ein Zufall dafür, dass am kommenden Ostermontag, 9.30 Uhr, endlich wieder ein Instrument seinen liturgischen Dienst aufnimmt: Schon dem Sperrmüll geweiht gelangte es in den Keller des Vorsitzenden des Steinacher Schlichtvereins, wurde zerlegt, repariert, wieder zusammengebaut, und:
die Zungen singen wieder! Dazu kommt, dass der jetzige Pfarrer von Ittling, Stefan Altschäffel - in Steinach aufgewachsen - auf diesem Instrument sich in den 80er Jahren des Klavierspiel beibrachte und auf Anfrage sofort an seine Filial St. Stephanus in Amselfing dachte. So kehrt also nach einigen orgelstummen Jahrzehnten wieder Orgelklang in die mindestens 300 Jahre alte Barockkirche ein. Und zwar nun mit festlicher Musik, zum Osterfest passend, nämlich der "Messe brève No. 7 in C aux chapelles Soli, Coro SATB, Organo" von Charles Gounod (1818 - 1893). Gounod schrieb die Messe im Alter von 72 Jahren, nur drei Jahre vor seinem Tod. Der große Opernkomponist widmete sich im Alter mehr der Kirchenmusik und schrieb mehrere Messen für kleine Besetzungen. Doch auch in seinen kleineren Werken weht der Geist von großen Opernorchestern und langen Linien, wie es in der Spätromantik üblich war. So will auch diese "Messe brève" mit entsprechend romantischem Gestus interpretiert werden. Man hört hier einen abgeklärten Meister, der sich nichts mehr zu beweisen braucht, sondern, der gerade durch geniale Schlichtheit eine Ausdruckstiefe erschafft, die nur in kleinen Formen möglich ist. Ausführende sind Sabine Trageser - Sopran, Gabriele Krön - Alt, Ossi Betz - Tenor, Franz Schötz - Bass, Franz Schnieringer - Harmonium, ein 'Joseph-Schlicht-Projektchor' - in der Gesamtleitung des Vorsitzenden des Schlichtvereins und Verfasser dieser Zeilen. Die dem Gottesdienst folgende Segnung dient natürlich nicht dem hölzernen Instrument sondern den aktuellen und vielen künftigen Sängern und Musikern in der Filial St. Stephanus. Vielleicht verstärkt dies alles sogar das Interesse an diesem barocken Kleinod im so fruchtbaren Gäuboden, denn allein die Ausstattung der Kirche ist bemerkenswert: spätgotische Madonna mit Kind, heilige Helena - Mutter des römischen Kaisers Konstantin des Großen und der Überlieferung nach Auffinderin des Kreuzes Christi in Jerusalem, Hl. Rochus mit Pestbeule, welcher der Legende nach auf einer Pilgerfahrt nach Rom vielen Pestkranken half, und schließlich dem Altarbild, das den gesteinigten Stephanus den offenen Himmel schauen lässt.
Vielleicht bietet dieses jüngste Projekt des Kulturfördervereins Joseph Schlicht auch Hinweise, welch positive Stimmung liturgische Musik zu vermitteln vermag, auch ein wenig im Gegensatz zu - wenn auch wertvollen - hölzernen Figuren: Denn die Bildsprache dieser Kunstwerke ist uns Heutigen wohl ziemlich unverständlich geworden, während etwa Gounods Missa brève trotz der lateinischen Sprache, etwa im "Salutaris hostiae" auch des Lateinischen Unkundigen unmittelbar Gottvertrauen oder auch nur Resilenz zu vermitteln vermag, vielleicht ... 

 

Bildschirmfoto 2019 04 11 um 09.04.02Und wahrlich, der Projektchor des Schlichtvereins zusammen mit den Solisten und Franz Schnieringer am Harmonium zauberte Festlichkeit in den Kirchenraum:

AmselfingProjektchorSegnung

 

 

 

 LieblattLieblatt2

2018: "Habe die Ehre" in BR Heimat - crowdfunding

ein sehr entspannter Termin war das: "Habe die Ehre" auf BR-Heimat mit Michael Hafner - Thema: RePaLi
Podcast auf der RePaLi-Startseite

crowd-funding-Projekt erfolgreich beendet - funding-Kapital ist eingegangen


 

2019: Schlichtverein JHV
Kulturförderpreis und Donaurandbruch


Nach dem zweiten Jahre seines Bestehens lud die Vorstandschaft ihre Mitglieder zur nunmehr dritten satzungsgemäßen Jahreshauptversammlung - JHV - mit durchaus anspruchsvollen Programm wiederum nach Kirchroth in das sehr ansprechende Mehrzweckgebäude - MZG - ein. Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit - immerhin waren unter den 30 Besuchern etwa 50% der Schlichtvereinsmitglieder - stellte Günther Kundler, Schriftführer, die Aktivitäten des Vereins im Jahre 2018 vor, Johann Seitz legte den Kassenbericht des Rechnungsjahres 2018 vor und die Rechnungsprüfer bescheinigten ordnungsgemäße Kassenführung. Damit konnte die Vorstandschaft einstimmig bei 4 Enthaltungen entlastet werden.
KulturforderpreistragerinJohannaKieflDer Tagesordnungspunkt "Verleihung des Kulturförderpreises" brachte dann doch eine gewisse Festlichkeit in die Versammlung. Der Vorsitzende stellte die Modalitäten der Auslobung und Entscheidung vor und übergab den Förderpreis unter dem Beifall der Anwesenden an Johanna Kiefl aus Kirchroth. Johanna hatte zusammen mit ihrem Vater ein musikalisches Dankeschön vorbereitet, nämlich eine der Hamburger Sonaten von Carl Philipp Emanuel Bach, geb. am 8. März 1714 in Weimar, verst. am 14. Dezember 1788 in Hamburg, entstanden in Gotha und Hamburg im Jahr 1778.

Wie man in der Spiegelung im Bild 1 erahnen kann folgte darauf das Referat des ausgewiesenen Fachmannes Dr. Johann Rohrmüller, Geologe beim bay. Landesamt für Umwelt. Er war aus seiner Dienststelle Marktredwitz angereist und entführte die aufmerksamen Zuhörer in weit zurückliegende Zeiten und tiefe Schichten unseres Planeten:
Entstanden - so Dr. Rohrmüller - ist die sogenannte "Donaustörung", in welcher der Donaurandbruch enthalten ist, schon während der Variszischen Gebirgsbildung vor etwa 300 Mio Jahren, einer Gebirgsbildungsphase in der jüngeren Hälfte des Paläozoikums.

 

Bildschirmfoto 2019 01 28 um 11.18.24Bildschirmfoto 2019 01 28 um 12.52.42 Im engeren Sinne bezeichnet "variszisch" die gebirgsbildenden Vorgänge bei der Kollision der Urkontinente Gondwana und Laurussia im heutigen Mittel-, West- und Südwesteuropa, im Osten Nordamerikas und im Westen Nordafrikas.

Detailliert beschrieb er die verschiedenen Bruchzonen, etwa beim Helmberg bei Münster mit der empor geschobenen Kalkscholle oder etwa den Bogenberg und Natternberg, bestehende aus sog. Winzergestein - vom bay. Geologen C. W. von Gümbel (1823-1898) so benannt.
Dieser erkannte als erster den besonderen Charakter dieser Gesteine und bezeichnete sie als "Winzergesteine", benannt nach dem Ort Winzer bei Osterhofen, der ebenfalls auf der Donaustörung liegt.
Die Bruchzone selbst trete südlich des Bogenbergs als steil abfallende Bruchkante auf, welche der Geologe H. J. Unger beim damaligen geologischen Landesamt im Jahre 1991 so dargestellt hat: 

 

 

 

Unger1991Schließlich erläuterte Dr. Rohrmüller die konkrete geologische Situation beim Helmberg bei Münster. Die dort zutage tretenden Gesteinsschollen aus Jura-Kalk liegen südlich davon teilweise in 150 m Tiefe und bei Straubing in über 700 m Tiefe. Sie wurden während geologischer Verschiebungen in der Tertiärzeit in die Höhe an die Erdoberfläche gehoben. 

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Dr. Rohrmüller zeigte mithilfe der geologischen Karte von Bayern, Blatt 7041 Münster, diese einzigartigen geologischen - aber auch faunischen und floralen - Gegebenheiten auf:
Unmittelbar an Diatexite mit Einschaltungen von metablastischem Gneis des Urgesteins grenzen Weißjurakalke und Danubische Kreide. Die Entstehungszeiten dieser Gesteine - Karbon, Oberjura und Oberkreide - liegen an die 200 Mio Jahre auseinander!
Für den fachwissenschaftlich fundierten Vortrag bedankte sich der Vorsitzende des Schlichtvereins mit einem "Winzer"-Korb, in Anlehnung an das im Referat erwähnte "Winzer"-Gestein. Der 2018er-"Kruckenberger" darin verdankt aber schließlich seine ausgezeichnete Qualität der Donaurandbruch-Südlage und der Winzerin Irmgard Riedl aus Kruckenberg.

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DankensworteDrRohrmuller

In den Tagesordnungspunkten „Vorhaben für 2019" und „Wünsche“ stellte der Vorsitzende drei konkrete vor: ein Kulturgespräch, eine "Orgelweihe" und - natürlich - die Weiterarbeit an RePaLi. Auf das Angebot des Event-Kalenders1 auf der Webseite des Schlichtvereins sowie auf die mögliche erneute Auslobung des Kulturförderpreises wies er hin. Deutliche Worte fand der Vorsitzende insbesonders für das nächste Vereinsjahr 2020, in welchem Neuwahlen der Vorstandschaft anstehen werden - er bat schon jetzt um weitere Mitarbeit der aktuellen Vorstandsmitglieder -, ermunterte aber auch die Anwesenden, die Vorstandschaft bei der Werbung um aktive Mitarbeit, insbesonders in RePaLi, zu unterstützen.

Ein durchaus avantgardistisches Musikstück der Kulturpreisträgerin Johanna Kiefl für Flöte solo beendete die gute zweistündige, bisweilen durchaus anspruchsvolle, Aufmerksamkeit fordernde Mitgliederversammlung des Schlichtvereins.

Bild8 Kopie

 

Johanna Kiefl - Trägerin des Kulturförderpreises des Schlichtvereins (4. v.l), von links nach rechts: Johann Seitz - Kassier, Günther Kundler – Schriftführer, Eltern Kiefl, Karl Penzkofer – 1. Vorsitzender, 
Dr. Johann Rohrmüller – Referent, Traudl Schlicker – erste Flötenlehrerin von Johanna, Ulli Pauli – 2. Vorsitzender Schlichtverein

Bilder: K. Penzkofer, Dr. Rohrmüller, geol. Karte des LfU: GK 25 Münster, Johann Groß

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1 Der Eventkalender steht Veranstaltern des Schlichtlandes auf der Webseite www.schlichtverein.net kostenlos zur Verfügung. Mittels Webformular können Details der jeweiligen Veranstaltung an den Schlichtverein gesendet werden.

 

 

 


2018: Kulturgespräch Der böhmische Samurai

AllseitsZufriedeneGesichter

Wann: Samstag, 12. Mai 2018, 20 Uhr
Wo:
Alte Schule: Gemeindebücherei
Hafnerstr. 8
94377 Steinach

Was: Bernhard Setzwein: Der böhmische Samurai - Lesung
Veranstalter: Gemeindebücherei Steinach, Musikverein Steinach-Münster, Kulturförderverein Joseph Schlicht
Eintritt: 8 €

Informationen zur Veranstaltung:

Bernhard Setzwein erzählt die staunenswerte Geschichte eines echten Aristokraten, der in den 50er und 60er Jahren in Regensburg durch sein exzentrisches Auftreten einiges an Aufsehen erregte.

Dieser "Böhmische Samurai" Johann Graf Coudenhove-Kalerg stammte in der Tat von einer der erstaunlichsten Adelsfamilien ab, die das alte Europa hervorgebracht hat. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts war ihr Stammsitz das in den böhmischen Wäldern gelegene Ronsperg. Graf Hansi, wie ihn seine Freunde nennen durften, wuchs dort zusammen mit sechs Geschwistern auf. Geboren jedoch wurde er, wie sein Bruder Richard, Begründer der Paneuropa-Bewegung, in Tokio, denn seine Mutter Mitsuko war die japanische Ehefrau des Habsburger Diplomaten Heinrich von Coudenhove-Kalergi. Sie musste ihrem Gatten folgen, als der sein böhmisches Erbe antrat.

Nach seinem Tod erschien unter Pseudonym sein reichlich kruder Menschenfresserroman "Ich fraß die weiße Chinesin", der auf der Buchmesse 1967 Furore machte.

Sänger und Musikanten des Musikvereins sorgen mit traditioneller Volksmusik - etwa Liedern der böhmisch-niederbayerischen Überlieferung - für musikalische Unterhaltung.

2018: Römerweg beim Schulfest

Freitag, 6. Juli 2018, 13 - 15 Uhr, Schulfest der Josef-Schlicht-Grundschule Steinach

Schlichtverein präsentiert RePaLi:

spannende Angebote für Eltern, Kinder u.a. Interessierte - nicht nur für Ferien

unter anderem in RePaLi: Römer-Route von Weißenburg bis Enns

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2018: JHV 2017 

Jahreshauptversammung des Schlichtvereins ergänzt Vorstandschaft

Vorstandschaft2018RePaLi Kopie
 

Einen der wichtigsten Tagesordnungspunkte, die Nachwahlen in der Vorstandschaft des Vereins,  erledigten die zahlreich erschienenen Mitglieder des Kulturfördervereins Joseph Schlicht in ihrer satzungsgemäßen Jahres-Hauptversammlung am Samstag, 17. Februar 2018, im Gasthaus Zur Post in Kirchroth, indem sie Ulli Pauli zum Nachfolger der zurückgetretenen 2. Vorsitzenden Monika Zistler wählten. Erfreulicherweise konnte auch der Posten des Schriftführers mit Günther Kundler besetzt werden, leider noch unbesetzt ist die Position des "Vorstandsmitglieds für besondere Aufgaben". Hierfür bemüht sich die Vorstandschaft um eine Frau aus Parkstetten. Im Bild vor dem RePaLi-Logo von links: Günther Kundler, Ulli Pauli, Hans Seitz - Kassier, Karl Penzkofer - 1. Vorsitzender.
Die übrigen Tagesordnungspunkte wie Berichte des Kassiers und der Kassenprüfer und Entlastung der Vorstandschaft wurden - auch wegen des durchaus erfreulichen Kassenstands - erfolgreich abgewickelt.  Bei der Darstellung der Aktivitäten im Vereinsjahr 2018 ging der 1. Vorsitzende ausfühlich auf die seit 12. Februar online erreichbare Plattform: Heimatbuch und Reiseführer Donaurandbruch https://RePaLi.eu ein, auf Bemühungen um die Gründung einer Kinder- und Jugendsingschule, die Ausschreibung des Kulturförderpreises gem. Satzung § 2, Satz 2. Wünsche und Anträge beendeten die harmonisch verlaufene Versammlung.

2018: Der Messias

"Der Messias - Er-Wartung, Mensch-Werdung, Nach-Wirkung"

Sonntag, 7. Januar 2018,18:30 Uhr

Kirche St. Georg in Parkstetten

Prolog

Er-Wartung: "Tauet Himmel, den Gerechten"

Mensch-Werdung: "Zu Bethlehem geboren"

Nach-Wirkung: "Die Nacht ist vorgedrungen"

Epilog

 Panorama3 K Projekt Kopie

in jeder Hinsicht beeindruckend: an die 60 Mitwirkende, ca 100 Minuten kurzweiliges Oratorium, viele hochkarätige Musikbeiträge, tiefschürfende theologische Betrachtungen, bewegende Bild- und Schattenprojektionen, und: zu Herzen gehendes Bekenntnis des Glaubens an den auferstandenen Messias!


nach Straubinger Tagblatt vom 16. Dez 2017

ambitioniertes "3-K-Projekt" in St. Georg in Parkstetten:

Weihnachtskonzert des Schlichtvereins

 Kulturförderverein Josef Schlicht und KEB Straubing wagen sich am Sonntag nach Epiphanias 

 

Titelbild 2Parkstetten (pk). Es ist schon erstaunlich, dass es über diesen die Welt wirklich verändernden Menschen und Sohn Gottes nur eine Handvoll Bühnenwerke gibt: natürlich, "Der Messias" von G. F. Händel, "Jesus Christ Superstar" von A. L. Webber, ganz neu: "Der Messias" des contra kreis theaters Bonn, oder: "DER MESSIAS" - Weihnachtskomödie von Patrick Barlow am Landestheater Schwaben und vielleicht andere mehr.

Da ist es dann doch wahrlich ambitioniert, wenn der junge, ein Jahr alte Schlichtverein sich ebenso an diesem Thema versucht, inhaltlich durchaus vergleichbar mit dem weltberühmten Händelschen Messias. Auch im Parkstettener Messias, aufgeführt am Sonntag, den 7. Januar 2018, 18.30 Uhr, in der Kirche St. Georg, gliedert sich wie im Libretto des Händelschen Messias in Er-Wartung - Verheißung, Mensch-Werdung - Geburt und Nachwirkung - Passion, Auferstehung, Erlösung. Anstelle der "Sinfonia" und großer Amen-Schlussfuge beginnt und endet dieses dritte "Werk" des Schlichtvereins mit "Prolog" nach Goethes Faust und "Epilog" mit einem Text von Kurt Marti. Natürlich geht das Konzept des Parkstettener Messias - welches federführend der Vorsitzende des Schlichtvereins entwickelt hat - gänzlich andere Wege: Der Zuschauer und Zuhörer wird drei tausend Jahre Messias-Erzählung in einer Art multimedialer Collage erleben. Beginnend in Szene 1 "In Nacht und Dunkel liegt die Erd" mit ersten Hoffnungen auf einen Messias in den 3 tausend Jahre alten Königspsalmen, in Szene 2 "Zu Bethlehem geboren" mit Einblicken in das Entstehen des Weihnachtsfestes, und in Szene 3 "Die Nacht ist vorgedrungen" mit markanten Ereignissen - ob narrativ oder real - in zwei tausend Jahren Christentum.Inhaltlich gefüllt ist dieses moderne Oratorium mit Liedern aus mehreren Jahrhunderten und unterschiedlichsten Stilen, thematischen Einführungen und Lesungen einschlägiger Perikopen, Bildprojektionen und audiovisuellen Einspielungen, Musikstücken aus der "ober"-bayerischen Weihnachtstradition und avantgardistischen Improvisationen auf Schlagwerk, Spiel- und Tanzelementen - Drei-Königs-Marsch und Tanz der Salome. Zahlreiche Mitwirkende versprechen ein hoch interessantes Oratorium: Straubinger Turmbläser - Ltg. Adi Speiseder / MGV Parkstetten - Ltg. Helmut Schott Joseph-Schlicht-Projektchor - Ltg. Karl Penzkofer / Antonia Herpich - Harfe Reißinger Stub'nmusi / Sebastian Baumgartner - Schlagwerk / Franz Schnieringer - Orgel / eine Kindergruppe / Luisa Zap - Tanz / Lektoren / Hans Gold - Sprecher.

Auch die Besucher dieses tief schürfenden Konzerts können dabei mitwirken, wenn sie - bei freiem Eintritt! - die Themenlieder der drei Szenen mitsingen.


Parkstetten (Straubinger Tagblatt vom 31.10.2017). Eine kleinere, aber durchaus diskussionsfreudige Runde versammelte sich vergangenen Samstagabend im Pfarrheim in Parkstetten zusammen mit dem "parochus loci", Pfr. Kilian Saum, zu einem durchaus ungewöhnlichen Treffen, einem "theologischen Kulturstammtisch". Thema waren die Planungen einer Veranstaltung, besser eines geistlichen Spiels, am Sonntag nach Epiphanias, also dem 7. Januar 2018, am späten Nachmittag, in der Kirche St. Georg in Parkstetten: "Der Messias - Er-Wartung, Mensch-Werdung, Nach-Wirkung".

 Zentraler Punkt der Diskussion war die Suche nach einem "roten Faden" von mehr als 3000 Jahren Geschichte des Volkes der Israeliten, der Juden in römischer Besatzungszeit und schließlich der christlich-abendländischen Völkergemeinschaft. Der Vorsitzende des "Schlichtvereins", Karl Penzkofer, legte dazu ein Konzept vor, welches zwischen Prolog und Epilog in drei Szenen die Er-Wartung des Messias unter dem Thema "Aus tiefer Not schrei ich zu dir", die Mensch-Werdung mit "Zu Bethlehem geboren", und schließlich die Nach-Wirkung unter "Die Nacht ist vorgedrungen" thematisierte. Besonders die Weihnachtsszene wurde intensiv diskutiert, weil durchaus die Problematik des kommerziellen, und dabei so rührseligen Weihnachtstrubels angesprochen werden sollte. Noch mehr Gesprächsbedarf wurde sichtbar, als es um die Nach-Wirkung von Geburt, öffentlichem Wirken, Tod und Auferstehung des Messias in der dritten Szene ging. Dabei äußerste Pfr. Saum die Hoffnung, dass es gelingen möge, die Nachwirkungen bis in unsere Zeiten für Menschen, jung und alt, Mann und Frau, aufzuzeigen. Die "Überwindung des geistigen Todes", welche der von Karl Penzkofer in den Fokus gerückte Prof. Dr. Imre Koncsik,  ein jüngere deutscher Theologe, seit 2014 außerplanmäßiger Professor für Dogmatik an der Hochschule Heiligenkreuz und überaus erfolgreicher Buchautor, als sein persönliches "christliches Essential" benannte, konnte die Diskussionsrunde nicht überzeugen. So blieb es zum Schluss beim Auftrag an die Veranstalter, den "Schlichtverein" und die KEB Straubing, dazu überzeugende Konzepte vorzuschlagen. Eine Denkrichtung wurde bereits angesprochen, dass nämlich am Ende des Spiels berührende multimediale Bild- und Textprojektionen das Nachdenken über das Gehörte und Gesehene fördern könnten. Im Schlusswort und der Dankadresse an Pfr. Saum zeigte sich der Vorsitzende Karl Penzkofer überzeugt, dass dies gelingen wird, auch weil die Reihe der aktuellen Zusagen von Mitwirkenden eine beindruckende Veranstaltung garantieren wird. Nähere Informationen unter der Webseite des Schlichtvereins: www.schlichtverein.net


3-K-Projekt an Epiphanias

Für den Sonntag nach Epiphanias 2018 planen der Kulturförderverein Joseph Schlicht und die KEB Straubing ein ambitioniertes theologisches Projekt in St. Georg in Parkstetten: "Der Messias - Er-Wartung, Mensch-Werdung, Nach-Wirkung". Zur Vorbereitung laden die Veranstalter am heutige Samstag, 19 Uhr, ins Pfarrheim in Parkstetten zur einem "theologischen Kulturstammtisch" ein. Dabei stellt Karl Penzkofer, 1. Vorsitzender des "Schlichtvereins" sein Konzept dieses Konzertes vor und diskutiert mit der interessierten Öffentlichkeit verschiedene Aspekte zum Beispiel der Evangeliums-Perikopen zu  "Heilig-Drei-König".


 

"Der Messias - Er-Wartung, Mensch-Werdung, Nach-Wirkung"

Sonntag, 7. Januar 2018, 18:30 Uhr

Kirche St. Georg in Parkstetten

Programmvorschau - Stand Anfang November 2017

 Dieses "geistliche Oratorium" durchstreift in einer halbszenischen Collage einige tausend Jahre Geschichte des Alten und Neuen Testaments. Die erste Szene beschäftigt sich dabei mit der Messias-Erwartung des Volkes der Israeliten, die zweite Szene mit der Geburt des Jesuskindes, und die dritte Szene mit den Wirkungen des Messias bis in unsere Zeiten. Dazu werden in der Kirche St. Georg drei Bühnensituationen erstehen, welche dieses Geschehen dem Besucher vor Augen und Ohren führen.

Das Programm in Kurzfassung:

Prolog

Szene 1: Er-Wartung - "Tauet Himmel, den Gerechten"
Einführung
aus den "Königspsalmen"
"In Nacht und Dunkel liegt die Erd"
"Tauet Himmel, den Gerechten"
"Aus tiefer Not schrei ich zu dir"
Percussion-Improvisation zu "Tauet Himmel, den Gerechten"
dazu: Lesungen aus dem Alten Testament, Musikstücke, Bildprojektionen

Szene 2: Mensch-Werdung - "Zu Bethlehem geboren"
Einführung
"Es ist ein Ros entsprungen"
"Wie bist du worden klein"
"Zu Bethlehem geboren"
Percussion-Improvisation zu "Zu Bethlehem geboren"
dazu: Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament, Musikstücke, Bildprojektionen

Szene 3: Nach-Wirkung - "Die Nacht ist vorgedrungen"
Einführung
Drei-Königszug zur Krippe
"Drei Kö'nge kommen aus Morgenland"
Der Kindermord von Bethlehem - Flucht nach Ägypten
Die Taufe Jesu am Jorden
Am Hof des Herodes Antipas - Tanz der Salome - Enthauptung des Johannes
"Die Nacht ist vorgedrungen"
Percussion-Improvisation zu "Die Nacht ist vorgedrungen"
dazu: Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament, Musikstücke, Bildprojektionen

Epilog
dazu Musik, Text- und Bildprojektionen zu: "Die Seligpreisungen"

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Mitwirkende:

Straubinger Turmbläser - Ltg. Adi Speiseder / MGV Parkstetten - Ltg. Helmut Schott
Joseph-Schlicht-Projektchor - Ltg. Karl Penzkofer / Antonia Herpich - Harfe
Reißinger Stub'nmusi / Sebastian Baumgartner - Schlagwerk
Franz Schnieringer - Orgel / eine Kindergruppe / Luisa Zap - Tanz
Lektoren / Hans Gold - Sprecher


Konzept: Karl Penzkofer und Teilnehmer des "theologischen Kulturstammtisches"
theologische Beratung: Pfr. Kilian Saum, Parkstetten

Veranstalter: Kulturförderverein Joseph Schlicht - KEB Straubing

 

2017: Kulturtage zum 100. Todestag des Namenspatrons des Schlichtvereins

schnelle Animation einiger Bilder

FlyerAm 18. April 1917 starb mit "Bua, iatz san d'Wagscheitl brocha" der vielseits hochgeachtete Steinacher Schlossbenfiziat Joseph Schlicht. Geboren am 18. März 1832 in Geroldshausen bei Wolnzach lebte und wirkte er ab 1871 bis zu seinem Tode als Literat und "Inventar" dessen, was das Volks sang und dachte, sagte und fühlte. (nach Dr. Rupert Sigl (Hrg.) in dessen Bayernspiegel (1973), mit ausgewählten Werken Schlichts und dessen Nachlass)

  • 21. April 2017, 19 Uhr, Pfarrheim Steinach, Uraufführung "Joseph Schlicht", ein Film von Detlev Schneider
  • 22. April 2017, 20 Uhr, Pfarr- und Sportheim Steinach: ein "schlichter" Abend mit Lesungen, Musi und Gsang
    Herbert Pöhnl liest aus seinem Buch "Hinterbayern", Centa Leibl aus "d'Loher Kirta" von Joseph Schlicht. Es spielen u.a. die "Echt'n Hoslbecka" - Ltg. Franz Schötz, es singt der Steinacher Singkreis
  • 23. April 2017, 9 Uhr, Pfarrkirche St. Michael in Steinach: Gedenkgottesdienst
    Den festlichen Gottesdienst zelebrieren der "amtierende" Schlossbenefiziat und Pfarrer von Steinach, Wolfgang Reischl, zusammen mit Prof. em. Dr. Karl Hausberger. Der Steinacher Singkreis ehrt Joseph Schlicht mit der Messe brevé in C für Soli, Chor und Orgel von Charles Gounod. Die Solisten sind Sabine Trageser - Sopran, Irmgard Schmalzbauer - Alt, Lothar Spranger - Tenor und Markus Schötz - Bass, Alexander Kastanov - Acc. An der Orgel: Franz Schnieringer, Leitung Karl Penzkofer
  • 23. April 2017, 10.30 Uhr, Gastwirtschaft der Dorfgemeinschaft Münster: Symposium "Heimatpflege in globalen Zeiten"

    Podiumsgäste: Hans Agsteiner – Steinach, Johanna Fendl – Coburg, Josef Laumer – Stallwang, Johanna Uekermann - Berlin, Franz Schötz - Haselbach und weitere fachkundige Publikumsgäste, Moderation: Sonja Ettengruber, Straubinger Tagblatt 

    Die Themen: über den vergeblichen Versuch, "Heimat" zu definieren - "Heimatpflege", ein rückwärts gerichtete Tätigkeit? - über den "Mehrwert" von Heimatpflege in globalen Zeiten

    einführende Worte: Karl Penzkofer, 1 Vorsitzender Kulturförderverein Joseph Schlicht

     

2017: Kulturförderpreis

Leider keine Bewerbung eingegeben:

Kulturförderpreis 2017

Auslobung

Bewerbungsmodalitäten

Sponsor


Beton Begabung HellerV6

 

Die Vorstandsschaft ist aber der einhelligen Meinung, dass für das Jahr 2018 der Preis wiederum ausgelobt werden sollte, vielleicht ergänzt durch Projektvorschläge und auch -aktivitäten von Seiten des Schlichtvereins.


2017: Todestag Joseph Schlicht

Dank und Auftrag - zum 100. Todestag des Steinacher Schlossbenefiziaten

 

Drei Tage für den Schlossbenefiziaten! Diesen Auftrag stellte sich der Kulturförderverein Joseph Schlicht anlässlich des hundertsten Todestages seines Namenspatrons. Und wahrlich, es gilt Dank zu sagen für die durchaus interessierte Besucherzahl der Filmuraufführung, des „Schlichten“ Abends, des Gedenkgottesdienstes und des Symposiums „Heimatpflege in globalen Zeiten“, aber natürlich auch an die zahlreichen Mitwirkenden, ob blasend, spielend, singend oder lesend. Auch den regionalen und überregionalen Medien sei gedankt für ihre außerordentlich ausführliche Begleitung.

Besonders die urgemütliche, dichte und trotzdem höchst aufmerksame Runde am Sonntag Mittag im Gasthaus der Dorfgemeinschaft Münster bleibt wohl in Erinnerung: ein herzlicher Dank an die Podiumsgäste, an die Moderatorin!

Natürlich, der Auftrag war vom Schlichtverein selbst gestellt – bisweilen wird so etwa dann ein wenig verächtlich 'selbsternannt' genannt, aber dies ist und bleibt das Selbstverständnis des Kultur-Förder-Vereins: kulturelle Aktivitäten nach Kräften unterstützen, bisweilen selber organisieren, und: unermüdlich zur Zusammenarbeit im Schlicht-Land ermuntern.

Was steht konkret auf der Agenda?

  • Der neubayrisch betitelte „Event“ - „Kalender“ - das eine ein Anglizismus, das andere ein „Lateinismus“ - auf der Webseite des Schlichtvereins www.schlichtverein.net könnte Aufmerksamkeit auf kulturelle Ereignisse im Schlichtland und darüber hinaus lenken – wir bitten um Meldung per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
  • die Auslobung des Kulturförderpreises für junge Leute – näheres auf der Webseite des Vereins
  • vielleicht Gründung eines Kulturstammtisches – in wechselnden Ortschaften, aber nach dem Muster des Symposiums in Münster
  • weiterhin die Pflege des Andenkens an Joseph Schlicht – aber auch anderer bemerkenswerter Persönlichkeiten aus der Geschichte der Orte des Schlicht-Landes
  • ganz besonders wichtig, Interessensweckung bei Jung und Alt, Frau und Mann, Bub und Mädel für jede nur denkbare Ausprägung kultureller Betätigung, immer den Blick auf unser überreiche abendländische Tradition gerichtet, doch auch immer weltoffen und zukunftsorientiert!

Also, es gibt zu tun, und: Die Schlicht-Leute begreifen das nicht so sehr als Arbeit, sondern als Bereicherung ihres eigenen Lebens und das ihrer Mitbürger.

Herzlichen Dank, weil wir das tun dürfen!

Die Vorstandschaft des Kulturförderverein Joseph Schlicht
Karl Penzkofer, Steinach
Monika Zistler, Parkstetten
Johann Seitz, Münster
Uli Pauli, Kirchroth

2017: erste satzungsgemäße Jahresversammlung am 1. Februar 2017, 19.30 Uhr, im Cafe Speiseder in Parkstetten

Tagesordnung

a) Begrüßung und Bericht des 1. Vorsitzenden

b) Bericht des Kassiers – ohne Kassenprüfung

d) Beitragsfestsetzung

f) Wünsche und Anträge - Jahresplanung

Ein wichtiger Punkt in der Jahresplanung ist der 100. Todestag des Steinacher Schlossbenfiziaten Joseph Schlicht a, 18. April 2017. Dazu richtet der Verein am 22. und 23. April zwei Veranstaltungen aus und feiert eine Gedenkmesse. Großes Interesse findet das Symposium "Heimatpflege in globalen Zeiten":

Symposium

 aus dem Bericht im Straubinger Tagblatt:

Schlichtverein legt diskutiert Jahresprogramm 

Schwerpunkt: 100. Todestag des Namenspatrons im April

Parkstetten (pk). Natürlich, es ist auch der noch eher kleinen Mitgliederzahl des jungen Vereins geschuldet, aber dennoch ist es erfreulich, dass beinahe zwei Drittel der Vereinsmitglieder der Einladung zur ersten ordentlichen Jahresversammlung 2017 des "Schlichtvereins" im Cafe Speiseder in Parkstetten am Mittwoch dieser Woche gefolgt sind, darunter erste und zweite Bürgermeister sowie Vorstandsmitglieder des Vorgängervereins "Tourismusverein Steinach" - entschuldigt haben sich Pfarrer der Gemeinden, welche ebenso wie die Bürgermeister Mitglider "qua Amt" im Verein sind. So konnte sich der erste Vorsitzende des "Kulturfördervereins Joseph Schlicht e.V." auch artig bei den ehemaligen Vorständen, den jetzigen aus Parkstetten - Monika Zistler, Münster - Hans Seitz, Kirchroth - Ulli Pauli und natrülcih allen Vereinmitgliedern bedanken, dass sie in äußerst kooperativer Art und Weise diesem Förderverein der Kultur den Weg bereitet haben. Die kurze Geschichte des jungen Vereins begann am 2. Dezember mit der Neufassung der Satzung des Vorgängervereins, welche inzwischen als Vereinssatzung e.V. im Registergericht Straubing eingetragen ist. In drei Vorstandssitzungen wurden erste Wegmarken gesetzt, ein besonders großer Stein anläßlich des 100. Todestages des Steinacher Schlossbenefiziaten und Namenspatrons des Vereins, Joseph Schlicht, verstorben am 18. April 1917. In zwei Veranstaltungen und einem Gedenkgottesdienst erinnert der "Schlichtverein" im April an den nicht unbedeutenden Sohn nicht nur der Gemeinde Steinach, sondern wie etwa sein Biograph Dr. Rupert Sigl schreibt, des "altbayerischen Volkes".   
Besonders interessant und informativ dürfte lt. erstem Vorsitzender Penzkofer das Symposium "Heimatpflege in globalen Zeiten" werden, welches für Sonntag, 23. April 2017, 10.30 Uhr, im Wirthaus der Dorfgemeinschaft Münster geplant ist.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Jahresversammlung der Mitglieder war die satzungsgemäße Festsetzung des Mitgliedsbeitrages. Nach kurzer Diskussion wurde als Jahresbeitrag  einstimmig beschlossen: Einzelmitgiedschaft 12 €, Familienmitgliedschaft 20 €. Diese Mitgliedschaften können mit einer regelmäßigen jährlichen Spende als "Sponsoring" ergänzt werden. Mitgliedsanträge demnächst auf der Webseite des Vereins: schlicht.net
Ansonsten bietet der Verein das Jahr über seine Unterstützung bei kulturellen Veranstaltungen der Region "von Kinsach zur Kößnach, zwischen Gäu und Woid" an, organisiert aber auch Eigenes und versucht dabei immer die natürlich bereits gut funktionierden Zusammenarbeit der Gemeinden dieser Region, auch auf pfarrlicher Ebene, zu befördern. Näheres dazu auf der o. g. Web-Seite des Vereins.
 
 Bildunterschrift zu obigem Bild:
 
Den Teilnehmern der Jahresversammlung präsentierte der 1. Vorsitzende das Konzept des Symposiums "Heimatpflege in globalen Zeiten".
 

Als ersten Beschluss des "Schlichtvereins" wurde die Aussetzung des Vereinsbeitrages bis zur satzungsgemäßen Jahres-Hauptversammlung im Frühjahr 2017 beschlossen.

2016: Weihnachtskonzert in Kirchroth

Plakat

Projektchor

stattlicher Projektchor - ein Meister an der Orgel - wunderbarer Kinderchor - klasse Bläserquartett - souveräner Sprecher 

12/2016: Gründung Kulturförderverein Joseph Schlicht

Am Freitag, den 2. Dezember, versammelte sich der Tourismusverein Steinach. Der Mitgliederversammlung wurde dabei eine neue Satzung vorgelegt, welche im §3 wesentliche Ziele der Satzung des Tourismusverein beinhaltet. Der neue Verein entschied sich für  den Namen "Kulturförderverein Joseph Schlicht", vulgo "Schlichtverein". Sein Arbeitsgebiet und seinen Wirkungsbereich wird im im Abschnitt 1 der Satzung des "Schlichtvereins" beschrieben:

§ 1 Vereinsname

  1. Der Verein führt den Namen „ Kulturförderverein Joseph Schlicht“.

  2. Er führt nach Eintragung in das Vereinsregister den Namenszusatz „eingetragener Verein“, in abgekürzter Form „e.V.“.

  3. Der Verein hat seinen Sitz in 94377 Steinach. Gerichtsstand des Vereins ist 94315 Straubing.

  4. Als sein Betätigungsfeld betrachtet dieser eine Region zwischen „Kinsach und Kößnach“, zwischen „Gäu und Woid“.

 

§ 3 Vereinszweck

  1. Zweck des Vereins ist die Kulturpflege, der Musik, der Kunst und des Kulturlebens, der Heimatpflege und des überlieferten Brauchtums sowie die Förderung des Sozialverhaltens besonders der Jugend durch Hinführung zu Gemeinschaftssinn und Gemeinschaftsaufgaben.

  2. Letzteres kann insbesondere durch die Begründung eines i.d.R. jährlichen Förderpreises für künstlerisch überdurchschnittlich begabte junge Menschen gefördert werden. Näheres regelt die Vorstandschaft.

  3. Darüber hinaus richtet der Verein kulturelle Veranstaltungen aus, leistet in seinem Betätigungsfeld Beiträge zum Gemeindeleben – kirchlich wie weltlich - und fördert und unterstützt Unterricht, Fortbildung sowie Aktivitäten auf musikalischem und kulturellem Sektor. Näheres regelt die Vorstandschaft.

 

Diese Satzung ist einstimmig angenommen worden und auch gleich im Vorgriff auf die Eintragung ins Vereinsregister eine Vorstandschaft gewählt worden:

Karl Penzkofer, Steinach - 1. Vorsitzender

Monika Zistler, Parkstetten - 2. Vorsitzende

Johann Seitz, Münster - Kassier

Karl Penzkofer - kommisarischer Schriftführer

Ulrich Pauli, Kirchroth - Vorstandsmitglied für besondere Aufgaben

 

ersteVorstandsitzung4 12 2016 Kopie

Nach dem offiziellen Pressefoto vor dem Steinacher Benefiziatenhaus fand gleich anschließend die erste "Vorstandssitzung" des Vereins statt. Thema: 100. Todestag des Namensgebers Joseph Schlicht am 18. April 2017.

Der Schlichtverein ist unter der Adresse schlichtverein.net im Web erreichbar, sowie unter der Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter 0172/8527253.