
h) Ehrenmitgliedschaft
Auch naturwissenschaftliches Thema
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Steinach. (gh) Die Jahresversammlung des Kulturfördervereins Joseph Schlicht hat dieses Jahr im Gemeinschaftshaus der Dorfgemeinschaft Agendorf stattgefunden. Der zweite Vorsitzende Uli Pauli stellte die Beschlussfähigkeit fest und übergab das Wort an den Vorsitzenden. Karl Penzkofer hob die Darstellung der Aktivitäten im Gemeindeboten der Gemeinden Steinach und Parkstetten hervor und ging kurz auf den Begriff „Heimat“ ein. Eine Abgrenzung mit „des san mir und des saats es“ verdiene der Begriff nicht. Weiterhin verwies Penzkofer auf die hohe Akzeptanz der Vereinshomepage bei den Internetzugriffen. Die Aufgabe, den Jahresbericht 2025 vorzustellen, nahm Günther Kundler wahr. |
chor des Kulturfördervereins Joseph Schlicht „bei der Krippe“ drei traditionelle, weihnachtliche a-cappella-Chorsätze. Im März 2025 fand ein Konzert in St. Michael zur Fastenzeit mit Dr. Martin Gregorius, Stiftsorganist von St. Jakob in Straubing, auf der neuen Mühleisenorgel der Pfarrgemeinde Steinach statt. Anschließend wurde ein Workshop für Organisten auf der neuen Orgel angeboten. Führung mit Zirngibl Im August kam es im Jahresbericht von Schriftführer Kundler zu einem besonderen Treffen des Vorsitzenden im ehemaligen Wirtshaus „zum Raiwa Heigl“ in Gschwendt (Gemeinde Ascha), angesichts des Besuchs des niederbayerischen Bezirksheimatpflegers Dr. Clemens Knobling. Bei einer Führung mit Bürgermeister Wolfgang Zirngibl durch das Gebäude konnten sich alle einen Eindruck von den Nutzungsmöglichkeiten machen. Der Vorsitzende des Schlichtvereins Penzkofer könnte sich unter ande- |
rem eine Ostbayerische Chor- und Theaterakademie vorstellen. Beteiligt war der Verein im Oktober auch beim 25. Jahrestag der Weihe der Franziskus-Kapelle in Gschwendt. Umrahmt wurde der Gedenkgottesdienst durch den Steinacher Liturgiechor und unterstützt vom Männergesang der geplanten Kantorei des Kulturfördervereins Joseph Schlicht unter Karl Penzkofer und der Blaskapelle „d’Amann’s“ aus Pfelling. Im März 2026 überraschte der Vorsitzende mit dem ungewöhnlichen und ambitionierten naturwissenschaftlichen Thema der Quantenphysik. Warum beschäftigt sich ein Kulturförderverein mit einem so anspruchsvollen naturwissenschaftlichen Thema? Als Antwort zitierte Penzkofer in der gut besuchten Veranstaltung in der Alten Schule in Steinach den Physiker Friedrich Hund: „Die Schrödingergleichung der Quantenphysik gehört ebenso zum kulturellen Bestand des Abendlandes wie Beethovens Neunte.“ Kassier Johann Seitz gab anschließend |
seinen Kassenbericht. Als Kassenprüfer wurden wieder Marion Kundler und Hans Agsteiner bestellt. Laut Penzkofer haben laut Satzung die Mitglieder in derJahresversammlung über den Vereinsbeitrag zu beraten. Hier wurde jedoch keine Änderung beschlossen. Die Visionen von Karl Penzkofer, so Steinachs Bürgermeisterin Christine Hammerschick beim Schlusswort, können nicht viele mitverfolgen. Auch der Schlichtverein habe seine Grenzen. Zu einer Diskussion unter den Mitgliedern kam es noch, als Detlev Schneider anmerkte, dass der Name Joseph Schlicht, den der Verein im Namen trägt, zu wenig hervorgehoben werde. Auch allgemein werde sich mit der Person Joseph Schlicht in Steinach zu wenig befasst. Schneider stellte fest, dass sogar Grundschüler nichts von dem Steinacher Schlossbenefiziaten wüssten. Eine Ankündigung hatte Penzkofer am Ende der Versammlung. 2027stehen Neuwahlen an. Er gehe davon aus, dass der Verein keine Vorstandschaft mehr erhalten wird. |
