Seit in KW 3 von Seiten der Eigentümerin des Areals "ehem. Benediktinerkloster Oberalteich", der Stadt Bogen, signalisiert ist, das der Kreuzgang und das 'Nebenzimmer' für das Projekt "100 Jahre Quantenphysik" des Kulturfördervereins Joseph Schlicht genutzt werden könnte, lohnt es, diesen BLOG zu beginnen. Er soll den zeitlichen und inhaltlichen Rahmen beschreiben ...
Ein Hinweis: alle Beiträge sind aktuell "in statu nascendi".
Über Hinweise jeglicher Art ist der Verfasser sehr dankbar!
| Zeitstempel | rechtliche, zeitliche und inhaltliche Details |
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Eine pdf fasst die Inhalte des Projekts zusammen. Nach Workshop 1 - "Max Planck" sind auch WS zwei bis vier sowie WS 8 vorbereitet.
Das Anmeldeformular startet in KW19 mit einem Testlauf: |
| KW 3, Mail von stellv. Kämmerin Stadt Bogen | "Nach Rücksprache mit Bmin Probst können wir dies machen. Ich bin am Vertragsentwurf dran und kläre noch einige offenen Fragen/Punkte. Sie hören von uns." |
Kontakt:
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- Geschrieben von: Karl Penzkofer
- Kategorie: Workbenches
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Anlässlich 100 Jahre Quantenphysik, gerechnet vom Wechsel des 19. Jahrhunderts ins 20. Jahrhundert, genauer mit Plancks Postulat der Quantisierung der Energie der Hohlraumstrahlung, sind Medien voll von Beiträgen zu "100 Jahre Quantenphysik". Auch weil das Kulturverständnis des Schlichtvereins sehr, sehr weit gespannt ist - etwa mit einer Veranstaltung "von Schönheit und Bedeutung der Mathematik im Juli 2021" bis zu Lesungen aus Yuval Hararis "21 Lektionen für das 21. Jahrhundert" und natürlich zahlreichen musikalischen Veranstaltungen, möchte der Verein auch Beiträge zu "100 Jahre Quantenphysik" leisten. Allerdings, wie beim Schlichtverein ja üblich, mit durchaus anspruchsvollem Konzept:
In einer einführenden Veranstaltung werden wichtige Elemente der Physik aus sechs Jahrhunderten Physik bis ins Ende des 19. Jahrhunderts und Inhalte von 8 Workshops vorgestellt, welche sich mit Beiträgen zu diesem ganz besonderen Jahrhundert der Physik beschäftigen. Beginnend im Frühjahr 2026 mit einer Arbeitsgruppe (AG) "Max Planck" über eine AG "Erwin Schrödinger" bis zu einer AG "Anton Zeilinger" können Interessierte 'forschend' Quantenphysik erleben.
Eine Zusammenschau der Ergebnisse sollte zum Jahresende 2026 der interessierten Öffentlichkeit präsentiert werden.
Dabei ist es der Anspruch des Schlichtvereins, dass die Inhalte einer Arbeitsgruppe so weit wie irgend möglich anschaulich präsentiert werden, wobei an mathematischem Vorwissen vielleicht das "Bruchrechnen" und: "Du sollst nicht durch Null teilen" ganz nützlich sein kann. Die Arbeitsergebnisse sollten für einen längeren Zeitraum erlebbar sein!
Die Arbeitsgruppen sollten in einer Art Redaktionskonferenz die Einzelergebnisse eines Workshops zusammenfassen und auf einem Arbeitstisch präsentieren. Konkrete Arbeitsanweisungen hierzu werden rechtzeitig veröffentlicht werden, ebenso eine zeitliche und örtliche Planung.
Hier das Anmeldeformular zu Workshops des Schlichtvereins:
Die Reihenfolge der Bilder ist am Erscheinungsjahr der jeweiligen Forschungsarbeit orientiert.
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Bildquelle: Godany |
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| Niels Bohr (1885-1962) | Max Born (1882-1970) Nobelpreis 1954 (gemeinsam mit Walther Bothe) |
Hugh Everett (1930-1982) | Anton Zeilinger (*1945) Markus Aspelmeyer (*1974) |
| Bohrsches Atommodell 1913 Nobelpreis 1922 |
Statistische Interpretation der Wellenfunktion | Viele-Welten-Interpretation 1957 -... | Quantenteleportation 1997 Nobelpreis 2022 |
Die Bilder sind i. d. R. mit der Lizenz "gemeinfrei" ausgestattet, zB das Foto "Erwin Schrödinger" siehe Link. Die Lizenz CC BY 4.0 des Bildes von Anton Zeilinger mit Bildquelle "Godany" sollte für die Zwecke des Projekts "100 Jahre Quantenphysik" genügen.
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- Geschrieben von: Karl Penzkofer
- Kategorie: Workbenches
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Hohlraumstrahlung
Max Planck, geboren 1858 in Kiel, legte 1880 bei seinen Studien an der LMU München seine Habilitationsschrift über "Gleichgewichtszustände isotroper Körper in verschiedenen Temperaturen" vor. Schließlich gelang es ihm als ordentlicher Professor an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin um 1900, die Schwächen der beiden Strahlungsformeln von Wilhelm Wien bzw. Baron Rayleigh und James Jeans durch die kühne Postulierung einer Hilfsgröße 'h' als Umrechnungsfaktor von Energie und Frequenz zu überwinden. Heutzutage wird dies als die Geburtsstunde der Quantenphysik verstanden.
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Der photo-elektrische Effekt
Als Albert Einstein um 1905 vorschlug, dass Lichtteilchen in der Art der Planckschen Strahlungsteilchen nur in quantisierter Form Energie aufnehmen oder abgeben können sollten, steckte die Quantenphysik noch tief in den Kinderschuhen. Albert Einstein schlug also vor, dass es sich bei den Planckschen Energie-Quanten nicht um eine bloße Rechengröße handele, sondern dass das Strahlungsfeld des Lichtes selbst aus Quanten bestehe. Mit dieser Hypothese gelang es ihm 1905 (!), die experimentellen Befunde des äußeren photoelektrischen Effektes zu erklären. Für diese Arbeit erhielt Einstein 1921 den Nobelpreis. Später wurde für die Lichtquanten der Begriff Photonen eingeführt. Mit der von Planck selbst als Hilfsgröße 'h' bezeichneten Naturkonstante konnte Einstein den lichtelektrischen Effekt, der mit der Vorstellung des Lichts als Welle der Frequenz f bzw Wellenlänge λ = c/f oder f = c/λ nicht zu erklären war, überzeugend deuten. Dafür erhielt er im Jahre 1921 (!) den Nobelpreis. (Quelle: Wikipedia)
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- Geschrieben von: Karl Penzkofer
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Unbestimmtheitsrelation
Mit diesem Terminus ist die wissenschaftliche Arbeit von Werner Heisenberg, geboren am 5. Dezember 1901 in Würzburg, gestorben am 1. Februar 1976 in München, auf unbestimmte Zeit verbunden, vielleicht sogar verschränkt! Er gilt als Begründer der Quantenmechanik und zählt zu den bedeutendsten Physikern des 20. Jahrhunderts. Weniger bekannt ist seine Mitarbeit an der Berliner Universität am Uranprojekt des Heereswaffenamtes beteiligt. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden er und andere Physiker (zum Beispiel Otto Hahn und Carl Friedrich von Weizsäcker) in das Heereswaffenamt berufen. Ihre Aufgabe im Rahmen des Uranprojekts sollte sein, Einsatzmöglichkeiten der Kernspaltung zu finden. Heisenberg stieß zwar erst relativ spät zu dem Projekt, arbeitete jedoch intensiv daran und übernahm bald eine führende Rolle.
Die Mitarbeit im Uranprojekt ist Heisenberg später insbesondere von vielen amerikanischen und exilierten deutschen Physikern verübelt worden. Rückblickend sagte er dazu: „In den ersten Jahren war die Frage, die dem Physiker gestellt war, nicht die, ob er Bomben machen will oder nicht. Sondern die Frage war: Will man so viel Kenntnis dieses gefährlichen Gebiets erwerben, dass man vielleicht in einiger Zeit entscheiden kann, ob Bomben gemacht werden können, ob Energie produziert werden kann?
Quelle; Wikipedia
Im Projekt "100 Jahre Quantenphysik" soll aber 'seine' Unbestimmtheitsrelation, auch Unschärferelation, betrachtet werden, welche aber kein Mangel an Messgenauigkeit ist, sondern eine direkte Folge der Wellennatur von Quantensystemen: zwei komplementäre Eigenschaften eines Quantensystems können nicht gleichzeitig scharf definierte Werte haben.
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- Geschrieben von: Karl Penzkofer
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WS 8 - Verschränkung
„Gott würfelt nicht“ meinte Albert Einstein zur neuen Rolle des Zufalls in der Quantenphysik – nicht nur für ihn ein Stein des Anstoßes. Eine der erstaunlichsten Konsequenzen seiner Quantentheorie ist die Tatsache, dass zwei oder mehr Systeme auf viel engere Weise miteinander zusammenhängen können als in der klassischen Physik.
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- Geschrieben von: Karl Penzkofer
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Nach dem letzten Workshop - WS 8 - sollte doch eine Rückschau auf 8 Workshops anl. "100 Jahre Quantenphysik" erfolgen.
Termin: ________
Ort: ________
Inhalt: _______
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- Geschrieben von: Karl Penzkofer
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Literaturliste
- D. Meschede: Gerthsen Physik - 21.. völlig neu bearbeitete Auflage
- Spektrum der Wissenschaft: div. Hefte, zB 1.26 / 12.25 / ....
- https://www.spektrum.de/news/quantenphysik-schroedingers-katze-bricht-groessenrekord/2305648?sc_src=email_556907&sc_lid=146620502&sc_uid=VHTdgGQXTY&sc_llid=271&sc_customer=43bc8b86-22cc-11ef-867d-06ecff7161fb&utm_source=sdwv_daily&utm_medium=nl&utm_content=spektrumplus_abo
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- Geschrieben von: Karl Penzkofer
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Bildquelle: Godany